Können Zahlen heilen?

Neuerscheinung

Am 11.11.2016 erschien der von Wolfang Drave und mir herausgegebene Tagungsband “Können Zahlen heilen? Ökonomie und Heilpädagogik” in der edition bentheim:

[Link zur Verlagsseite]

Drave_Traunsee 2016

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Tagung Lehrer_innenbildung: interkulturell-migrationsgesellschaftlich

Am 17.7. findet an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe eine Tagung zur interkulturell-migrationsgesellschaftlichen Lehrer_inennbildung statt. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, “wie eine zeitgemäße Lehrer_innenbildung im Kontext von Migration, Globalisierung und allgemeiner Diversifizierung aussehen kann” (vgl. Programmflyer). Ich bin als Vertreter der Praxis eingeladen und werde auf dem Podium über meine eigenen Erfahrungen in der Fortbildungspraxis sowie über die vorläufigen Ergebnisse meiner Forschungsarbeiten berichten.

Den ausführlichen Tagungs- und Programmflyer habe ich [HIER] zum Download bereit gestellt.

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2fies sind der neue Selfie

Clip2gether ist eine Community, die von Studenten der Hochschule Ravensburg-Weingarten ins Leben gerufen wurde, und die sich zum Ziel gesetzt hat,  Toleranz zu fördern und extremistische Propaganda in sozialen Netzwerken/Medien entgegen zu treten. Der 2fie ist ihre Erfindung… Mehr Informationen gibt es [HIER]

final_logo

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Seminar: Das Selbstverständnis der Sozialen Arbeit in der Migrationsgesellschaft

Die gesammelten Seminarunterlagen findet ihr [HIER]

Powerpointpräsentation “Migrationsgeschichte”: [DOWNLOAD]

Text Michael Weis: [DOWNLOAD]

Powerpointpräsentation “Rassismus”: [DOWNLOAD]

Das Passwort wurde im Seminar bekannt gegeben.

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Praxishandbuch Migrationspädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit

Ich freue mich über meine erste Herausgabe, die jüngst im Wochenschau-Verlag erschienen ist: Der von und für Praktikerinnen und Praktiker(n) zusammengestellte Sammelband bildet die vielfältige Bandbreite der aktuellen Praxis migrationspädagogischer und rassismuskritischer Jugendarbeit am Beispiel Würzburgs ab. Pädagoginnen und Pädagogen, die (schulisch oder außerschulisch) in diesem Praxisfeld tätig sind, erhalten wertvolle inhaltliche und methodische Anregungen für ihre tägliche Arbeit. Die einzelnen Beiträge sind dabei praxisnah und erfahrungsbezogen geschrieben. Nach einer Einführung in das Thema beleuchtet der Band den aktuellen theoretischen Diskurs der Migrationspädagogik und stellt zahlreiche Praxisbeispiele zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, zu Qualifizierungsangeboten für MultiplikatorInnen sowie zur verbandlichen Jugendarbeit vor. Beiträge zum Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft, zum Alltagsrassismus und zur Pädagogik der Shoa bilden den Abschluss.

Hier die bibliografischen Angaben: Weis, Michael; Mariscal de Körner, Maria Luisa; Lutz-Simon, Stefan (Hg.) (2015): Praxishandbuch Migrationspädagogische und rassismuskritische Jugendarbeit. Konzepte und Best-Practice-Beispiele aus Würzburg. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verlag.

Und hier der Link zur Verlagsseite: http://www.wochenschau-verlag.de/praixshandbuch-migrationspaedagogische-und-rassismuskritische-jugendarbeit.html

 

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Workshop INKA-Fachtagung 2014

Die Präsentation meines Workshops auf der diesjährigen INKA-Fachtagung finden Sie hier zum Download (passwortgeschützt):

2014-09-16_PPP_Workshop_INKA

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Bericht “Jung sein in Würzburg”

Die Mainpost berichtet heute über das StadtGespräch im Wohnzimmer:

„Jugendpolitik muss von der Basis kommen,“ sagte Michael Weis. Der 27-Jährige ist Vorsitzender des Stadtjugendrings (SJR) und hat eine Idee, wie man Kindern und Jugendlichen vor politischen Entscheidungen mehr Gehör verschaffen könnte: 25 repräsentativ ausgewählte junge Leute könnten als eine Art Jugendbeirat unter pädagogischer Anleitung wichtige Projekte aus ihrer Sicht begutachten und dem Stadtrat eine Entscheidungshilfe geben.

Hier der komplette Bericht der Mainpost: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Jugend-soll-Projekte-begutachten;art735,7771420

 

Die von mir vorgetragene Idee für eine neue Form der Jugendbeteiligung in Würzburg nennt sich übrigens “Youth Citizens’ Jury” oder “Planungszelle”. Als Stadtjugendring prüfen wir momentan verschiedene Fördermöglichkeiten, um Drittmittel für einen möglichen Testlauf im kommenden Jahr akquirieren zu können. Sympathisch an diesem Form der Jugendbeteiligung sind mir dabei mehrere Punkte:

  • Die für die Planungszelle ausgewählten Jugendlichen (in der Literatur wird häufig die Zahl 25 genannt) bilden einen repräsentativen, da zufällig ausgelosten, Querschnitt der jungen Bevölkerung ab, wodurch sich auch ihr Mandat begründet. Beteiligungsformen, bei denen sich vor allem wortstarke Gymnasiastinnen und Gymnasiasten äußern, halte ich hingegen demokratisch gesehen für schwierig.
  • Die von den Jugendlichen erstellten Gutachten können sich dabei entweder mit stadtweit (jugend-)relevanten Themen oder auch mit Sachverhalten aus der direkten jugendlichen Lebenswelt in den einzelnen Stadtteilen befassen. Durch diese thematische Begrenzung entsteht ein konkretes Endprodukt, an dem sich die Politik messen kann. Jugendliche  – zynisch ausgedrückt – mal für ein paar Stunden in den Ratssaal zu setzen, sie “um des Diskutierens Willen” über Gott und die Welt diskutieren zu lassen und sie dann wieder ohne Ergebnis nach Hause zu schicken – scheint mir demgegenüber wenig sinnvoll.
  • Die erarbeitete Position der Planungszelle kann dem Stadtrat direkt als Empfehlung oder Beschlussvorlage dienen. Anders als bei anderen “Schein-”Beteiligungsformen verpuffen die geäußerten Wünsche der Jugendlichen hier nicht im politischen Nirwana, da der politische Auftrag zur Gutachtenerstellung direkt von der Kommune kommt.
  • Es handelt sich um ein zeitlich begrenztes und somit überschaubares Engagement, was somit trotz Schul- bzw. Berufsstress wahrgenommen werden kann und durch den politischen Auftrag aus der Kommune eine direkte öffentliche Würdigung erfährt. Die Jugendlichen werden durch eine politisch unabhängige Organisation, welche die notwendige “Zuarbeit” leistet,  (hier bietet sich m.E. freilich der Stadtjugendring als Körperschaft des öffentlichen Rechts an) pädagogisch und inhaltlich begleitet.

Weitere Infos zur Planungszelle finden sich unter http://citizensjury.wordpress.com/ sowie unter http://citizensjury.wordpress.com/2013/09/02/evaluation-der-citizens-jury-mit-jugendlichen/

 

 

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Filed under Jugendarbeit, Jugendbeteiligung, Wahlkampf

StadtGespräche – Junges Würzburg

Kommenden Montag, den 4.11.2013, diskutiere ich mit Muchtar Al-Ghusain, Würzburger OB-Kandidat für Grüne und SPD, und anderen Gästen über das Thema “Junges Würzburg: Lernen. Feiern. Wohnen – Ist Würzburg gut genug für Dich?“. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Wohnzimmer (Tiepolostraße / Ecke Sanderstraße) statt. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder die andere vorbei schaut. Ich freue mich jedenfalls, dass Muchtar Al-Ghusain dem Thema “Jugend” einen so großen Stellenwert einräumt und bin gespannt auf die Diskussion.

Hier der Link zur Veranstaltungsreihe: http://mag-wuerzburg.de/stadtgespraeche/

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Rede Ehrenamtsfest 25.10.2013

Gestern durfe ich als Vorsitzender des Stadtjugendrings beim alle zwei Jahre stattfindenden Ehrenamtsfest der Stadt Würzburg eine kurze Rede halten. Hier der ungefähre Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Mitglieder des Würzburger Stadtrats,

und natürlich, und heute Abend vor allem:

liebe Ehrenamtliche, liebe Jugendleiterinnen und – leiter, liebe Jugendliche,

 

kennen Sie den schon?: „Wie viele Ehrenamtliche braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?“ Wäre die Antwort ein schlechter Witz, so würde sie lauten: „Keine Ahnung, denn beim Ehrenamt schaut ja eh keiner so wirklich hin.“

 

Leider ist dieser schlechte Witz viel zu oft Realität. Das Ehrenamt wird häufig als selbstverständlich hingenommen und erfährt zu selten eine öffentliche Würdigung. Die Lampe leuchtet ja, also gibt es anscheinend keinen Grund, weshalb man sich mit dem Thema genauer auseinandersetzen müsste. Gerade in der jüngeren Vergangenheit wird das Ehrenamt durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen mehr und mehr erschwert: Die Schulzeitverkürzung, die Bologna-Reformen an den Universitäten und der wachsende Druck im Berufsleben machen es für junge Leute schwer, sich in ihrer knapper gewordenen Freizeit zu engagieren. Auch die gestiegenen Anforderungen an die Lern- und Bildungskarrieren der Heranwachsenden und der demographische Wandel führen dazu, dass sich die weniger werdenden Kinder und Jugendlichen auch noch immer weniger ehrenamtlich einbringen können. Das ist ein Teufelskreis, bei dem unsere Warnleuchten dringend anspringen müssen. Gerade weil das Ehrenamt generell und die verbandliche Jugendarbeit im Speziellen von diesen Entwicklungen akut betroffen sind, ist es um so wichtiger, hier ganz genau hinzuschauen – um den Ehrenamtlichen beim Wechsel der Glühbirne also unter die Arme zu greifen.

Ich möchte gerne noch etwas bei diesem Bild bleiben: Denn mit dem Ehrenamt verhält es sich tatsächlich ganz ähnlich, wie wenn ein Bekannter zu mir nach Hause kommt und mir einen Freundschaftsdienst erweist. Das Haus ist dabei unsere Gesellschaft. Die Ehrenamtlichen übernehmen wichtige Aufgaben ohne Bezahlung und halten dieses Haus in Schuss. Die Aufgabe der Politik und des Stadtjugendring muss es nun sein, wenn die Ehrenamtlichen schon ihre freie Zeit opfern, möglichst attraktive  Rahmenbedingungen zu schaffen. Einem guten Freund würden wir zum Beispiel eine gute Brotzeit anbieten. Die Anerkennung des Ehrenamts kann und sollte also durch kleine Anreize, wie beispielsweise Ermäßigungen für Inhaberinnen und Inhaber der Juleica ausgedrückt werden. Hier verstehe ich den Stadtjugendring als Serviceleister, der sich auch weiterhin um neue Angebote und Vergünstigungen bemühen muss.

Außerdem sollten wir das Material zur Verfügung stellen, das zum Wechsel der Glühbirne benötigt wird, beispielsweise eine Leiter oder eben die neue Glühbirne selbst. Ich bin daher sehr froh, dass der Stadtjugendring und die Stadt Würzburg den bestehenden Grundlagenvertrag fortgeschrieben haben. Die Erhöhung unseres Zuschusses von rund 22.000 Euro geben zu gut zwei Dritteln direkt als Fördermittel an die Jugendverbände weiter. Beispielsweise fördern wir Fortbildungsmaßnahmen für Ehrenamtliche aber auch die Anschaffung von pädagogischen Geräten und Materialen. Ehrenamt funktioniert langfristig nur mit dieser finanziellen Unterstützung. Einem Freund, der zu mir nach Hause kommt um uns die Glühbirne zu wechseln bitte ich ja auch nicht darum, dass er bitte die Ersatzbirne selbst kaufen und mitbringen soll.

Auch die Geschäftsstelle des Stadtjugendrings unterstützt die Ehrenamtlichen, und zwar nicht nur materiell, sondern inhaltlich. Beispielsweise haben wir vor circa anderthalb Jahren das Projekt EHRfinder ins Leben gerufen. Wir wollen damit die Jugendorganisationen unterstützen, das Ehrenamt noch aktiver zu gestalten. Denn noch gibt es glücklicherweise junge Menschen, die sich einbringen wollen, die allerdings häufig nicht wissen wo und wie – beispielsweise, wenn sie zum Studium nach Würzburg kommen, neu in der Stadt sind und noch keine Kontakte zu dem Jugendverband aufbauen konnten, in dem sie sich schon zuhause engagiert haben. Durch den Aufbau einer Ehrenamtsdatenbank versuchen wir daher Engagierte mit Jugendverbänden zusammenzubringen. Wenn man also bald mal jemanden zum Wechsel der Glühbirne braucht, kann man sich im Internet auf die Suche nach genau dieser Person machen.

Vor allem aber – und das möchte ich noch besonders betonen – bedeutet Anerkennung des Ehrenamts auch eine öffentliche Anerkennung, beispielsweise durch eine angemessen mediale Berichterstattung über ehrenamtlich durchgeführte Projekte in den lokalen Medien oder natürlich auch die Unterstützung der Jugendarbeit durch die städtischen Politik und Verwaltung. Das heutige Ehrenamtsfest ist Teil einer Anerkennungskultur, wie ich sie mir verstärkt wünsche würde. Daher möchte ich der Stadt Würzburg ganz herzlich für die Einladung und die persönliche Anerkennung danken, die allen Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit durch den heutigen Abend zu Teil wird. Vielen Dank dafür.

 

Wie viele Ehrenamtliche braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?

Wäre die Antwort ein guter Witz, so würden sie lauten: „Keine Ahnung. Aber anscheinend hat’s funktioniert, denn die Lampe leuchtet wieder.“ Obwohl Ehrenamt häufig unbeachtet und ohne großes Getöse von statten geht, hat es eine immense Wirkung auf unsere Gesellschaft. Alleine in Würzburg engagieren sich hunderte, ja tausende Ehrenamtliche: Egal ob im Sportverein, in sozialen Einrichtungen, in politischen Verbänden, in der Nachbarschaft … überall bringen sie sich ein und entzünden mit ihrem Engagement eine große Wirkung. Ehrenamt hält die Gesellschaft zusammen und ich bin mir sicher, dass beim Wechsel der Glühbirne auf jeden Fall Teamwork im Spiel ist. Ehrenamt ist kein Ein-Mann-Job. Das könnte gar nicht funktionieren. In der ehrenamtlich organisierten Jugendarbeit lernen junge Menschen, Verantwortung zu übernehmen, solidarisch mit Schwächeren zu sein, sich einzumischen, mit anderen im Team zusammenzuarbeiten und vieles, vieles mehr. Außerdem, und das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt, macht Ehrenamt ja auch viel Spaß.

 

Wie viele Ehrenamtliche braucht man also, um eine Glühbirne zu wechseln?

Ich glaube, dass ich Ihnen die endgültige Antwort heute Abend leider schuldig bleiben muss. Um so mehr wünsche ich Ihnen gute Gespräche in einer heiteren Atmosphäre. Vielleicht erzählen Sie sich ja auch den ein oder anderen – hoffentlich guten – Witz. Der heutige Abend ist dafür gedacht, dass sie es sich gut gehen lassen. Lassen Sie sich mit gutem Essen und kühlen Getränken verwöhnen. Den Glühbirnenwechsel übernehmen heute Abend wir für Sie.

Ihnen viel Spaß! Schön, dass Sie hier sind. Und vielen Dank für ehrenamtliches Engagement!

 

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Grundlagenvertragsverhandlungen Stadtjugendring

Nach über einem Jahr und vielen konstruktiven Gesprächen mit allen Stadtratsfraktionen sowie dem städtischen Sozialreferat steht der Unterzeichnung des weitergeschriebenen Grundlagenvertrages zwischen der Stadt Würzburg und dem Stadtjugendring nichts mehr im Wege. Gefordert und auch erreicht wurden unter anderem:

  • eine Erhöhung der Gesamtmittel um rund 22.000 Euro zum nächsten Kalenderjahr
  • eine am Verbrauchpreisindex angelehnte Dynamisierung der Mittelzuweisung in den folgenden Jahren sowie
  • eine Anpassung der Zuschussrichtlinien auf Anregungen der Mitgliedsverbände des Stadtjugendrings

Die (Neu-)Vorlage des Vertrages wurde gerade einstimmig durch den Jugendhilfeausschuss genehmigt. Formal fehlt jetzt noch der Beschluss durch den Stadtrat und die Vollversammlung des Stadtjugendrings. Ich bin froh, dass ich – als Vorsitzender des Stadtjugendrings – den Vertrag noch in diesem Jahr unterzeichnen kann. Damit kann ein weiterer Hacken hinter ein großes Ziel meiner zweiten Amtszeit gesetzt werden.

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